Trotz Unterzahl auf Augenhöhe

Eine schwierige Aufgabe hatte die Elf von Heino Kühne am Samstagnachmittag in Letzlingen zu bewältigen. Der Tabellenführer war Gastgeber für ersatzgeschwächte Möringer. Am Ende unterlag man 3:1.

Ohne die Stammkräfte Seguin, Blankau, Siegert, Jeding, Bathke musste sich Trainerfuchs Kühne überlegen wie er seine Formation zusammenstellt. Im Tor durfte dieses Mal Steven Wittrin ran. Der leicht erkältete Meier hatte hinten als Libero das Kommando. Köppe und Klewitz komplettierten die Dreierkette. Davor schickte Kühne den angeschlagenen Jaeger als Abräumer aufs Feld. Das zentrale Mittelfeld bekleideten Trefflich und Bade. Die Außenbahnen besetzten Weber und der schnelle Beyer. Die beiden besten Torschützen spielten im Sturm, Laser und Berr. Auf der Bank fanden sich Marian Baehr, Sven Lübke und Steve Rauschenbach wieder. Ein Dankeschön an die Aushilfe von der Zweiten!

Nun zum Spiel.
Wir versuchten zunächst hinten sicher zu stehen und dann schnell über Konter gefährlich zu werden. Dieser Plan ging auch auf. Man war zunächst gefährlicher als der Klassenprimus und erarbeitete sich durch Berr und Laser gute Torchancen, die jedoch ein gut aufgelegter gegnerischer Torhüter verhinderte. Leider hat man es in dieser guten Anfangsphase verpasst die Führung zu erzielen. Aus einem unberechtigten Freistoß resultierte dann die Führung der Gastgeber. Köppe konnte den Torpstürmer Wernecke nicht am Kopfball hindern und dieser nickte den Ball über die Linie. Danach wurde aber nicht aufgesteckt und man versuchte weiterhin guten Fußball zu spielen. Dann in der 36. Spielminute ein ganz herber Nackenschlag für den MSV. Ein Einwurf fand abermals den Kopf von Wernecke, der den Ball über Wittrin köpfte. Ein Tor gab es diesmal aber nicht. Denn Jaeger stand noch hinter Wittrin und klärte den Ball in Torhütermanier mit einem Handspiel von der Linie. Die Folge war eine rote Karte und Elfmeter für Letzlingen. Der Strafstoß wurde verwandelt und es stand somit 2:0. Wer dachte der MSV bekommt nun in Unterzahl einen auf die Mütze, hat sich getäuscht. Die Mannschaft hat klasse gefightet und mit dem Halbzeitpfiff sogar noch ein Tor erzielt. Leider wurde das wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt.

„Ich gewinne lieber und spiele schlecht, als zu verlieren und gut zu spielen.“

Auch nach der Pause gab man das Spiel noch nicht her und kämpfte um jeden Ball. Zwar hatte Letzlingen noch gute Chancen, verpasste es aber frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen. In der 78. Spielminute tauchte Kevin Beyer frei vor dem Letzlinger Tor auf und erzielte eiskalt den Anschlusstreffer. Jetzt keimte wieder Hoffnung auf und man war dran. Trainer Kühne schickte seine Mannen jetzt in die Offensive. Lübke und Rauschenbach agierten mit Berr als Dreiersturm. Auch Baehr als Läufer bekam seinen Einsatz. Leider wurden alle Bemühungen im Keim erstickt, als uns ein Fehler unterlief und die Letzlinger diesen Fehler gnadenlos ausnutzten und das 3:1 markierten (87. Minute). „Ich gewinne lieber und spiele schlecht, als zu verlieren und gut zu spielen.“, sagte Kühne nach der Partie. Er machte seiner Mannschaft damit keinerlei Vorwurf, sondern war mit der gezeigten Leistung zufrieden.

Am Freitag gibt’s wieder ein Heimspiel in der Pappelarena. Nach dem Straßencup kommt es 14 Uhr zum Wiedersehen von Kühne mit seinem Ex Verein Havelwinkel Warnau.

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